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Aktuelle Arbeit

Zeitzeugenarbeit

Zeitzeugenberichte

Die Stiftung führt eigene Zeitzeugenprojekte durch und sammelt vorhandene Zeitzeugenberichte aus Deutschland und Europa. In einem analogen und digitalen Archiv werden Erlebnisberichte und andere Ego-Dokumente zusammengetragen. Diese umfassen unterschiedliche regionale und thematische Beispiele, die die Vielfalt der Erfahrungen und die unterschiedlichen Perspektiven der Betroffenen wiederspiegeln und die europäische und globale Dimension des Themas Zwangsmigration verdeutlichen.

Erzählte Geschichte

Seit 2013 werden für das digitale Zeitzeugenarchiv audiovisuelle, lebensgeschichtliche Interviews durchgeführt. Bisher haben 38 Betroffene aus unterschiedlichen Regionen von ihren Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung, Heimatverlust und Neubeginn berichtet. Auch die Auswirkungen auf nachfolgende Generationen werden über Interviews mit den Nachfahren von Vertriebenen berücksichtigt. Die Videos und Audiodokumente werden zukünftig im Dokumentationszentrum für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Für nähere Informationen zum Interviewprojekt wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Barbara Kurowska.

Die Stiftung freut sich über die Zusendung von schriftlichen Zeitzeugenberichten. Schreiben Sie uns gerne unter geschichten@sfvv.de oder kontaktieren Sie uns telefonisch.

Im Februar 2015 wurde Ida Fischer (* 1935) in Wolfsburg interviewt. Ihre aus dem Schwarzmeergebiet stammende Familie fiel Umsiedlungen und Deportationen mehrfach zum Opfer. Ida Fischer berichtete von ihrer Verschleppung nach Tadschikistan nach dem Krieg und dem Leben, das sie dort bis 1967 führte.Isa Engelmann (* 1936) gab der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung 2013 ein Interview. Sie erzählte davon, wie sie die Vertreibung aus Reichenberg ein Leben lang prägte und wie sie sich mit der Geschichte ihrer Heimatstadt vor Ort – im nun tschechischen Liberec – seit einigen Jahren auseinandersetzte.Heinrich Schreiner (* 1923) wuchs in Hussenbach im Wolgagebiet auf. Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 wurde er durch sowjetische Behörden zur Zwangsarbeit in der Trudarmija verpflichtet. In der Region Perm musste er jahrelang unter schwersten Bedingungen in der Forstwirtschaft arbeiten. Auch nach seiner Entlassung blieb es ihm verwehrt, ins Wolgagebiet zurückzukehren. Er kam 1994 als Spätaussiedler nach Deutschland.Norbert Kittel (* 1928) besuchte als Jugendlicher das Elisabet-Gymnasium in Breslau. In einem Interview für die SFVV 2013 erzählte er von dem besonderen Zusammenhalt seiner Breslauer Schulkameraden auch Jahrzehnte nach Kriegsende: Durch regelmäßige Klassentreffen und gemeinsame Reisen ins polnische Wrocław hielten sie die Erinnerung an ihre Heimatstadt wach.Sigrid Dabelstein (* 1931) erzählte der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung 2013 in einem Videointerview ihre Lebensgeschichte. Als Jugendliche erlebte sie, wie ihre Heimatstadt Breslau zur Festung wurde. Sie berichtete anschaulich von dem schwierigen Zusammenleben von Deutschen und Polen in den Nachkriegsmonaten sowie von den positiven Erfahrungen im nun polnischen Wrocław, das sie seit den 1980ern mehrfach besucht hatte.
Im Februar 2015 wurde Ida Fischer (* 1935) in Wolfsburg interviewt. Ihre aus dem Schwarzmeergebiet stammende Familie fiel Umsiedlungen und Deportationen mehrfach zum Opfer. Ida Fischer berichtete von ihrer Verschleppung nach Tadschikistan nach dem Krieg und dem Leben, das sie dort bis 1967 führte.
Ida Fischer © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Im Februar 2015 wurde Ida Fischer (* 1935) in Wolfsburg interviewt. Ihre aus dem Schwarzmeergebiet stammende Familie fiel Umsiedlungen und Deportationen mehrfach zum Opfer. Ida Fischer berichtete von ihrer Verschleppung nach Tadschikistan nach dem Krieg und dem Leben, das sie dort bis 1967 führte.
Isa Engelmann (* 1936) gab der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung 2013 ein Interview. Sie erzählte davon, wie sie die Vertreibung aus Reichenberg ein Leben lang prägte und wie sie sich mit der Geschichte ihrer Heimatstadt vor Ort – im nun tschechischen Liberec – seit einigen Jahren auseinandersetzte.
Isa Engelmann © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Isa Engelmann (* 1936) gab der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung 2013 ein Interview. Sie erzählte davon, wie sie die Vertreibung aus Reichenberg ein Leben lang prägte und wie sie sich mit der Geschichte ihrer Heimatstadt vor Ort – im nun tschechischen Liberec – seit einigen Jahren auseinandersetzte.
Heinrich Schreiner (* 1923) wuchs in Hussenbach im Wolgagebiet auf. Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 wurde er durch sowjetische Behörden zur Zwangsarbeit in der Trudarmija verpflichtet. In der Region Perm musste er jahrelang unter schwersten Bedingungen in der Forstwirtschaft arbeiten. Auch nach seiner Entlassung blieb es ihm verwehrt, ins Wolgagebiet zurückzukehren. Er kam 1994 als Spätaussiedler nach Deutschland.
Heinrich Schreiner © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Heinrich Schreiner (* 1923) wuchs in Hussenbach im Wolgagebiet auf. Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 wurde er durch sowjetische Behörden zur Zwangsarbeit in der Trudarmija verpflichtet. In der Region Perm musste er jahrelang unter schwersten Bedingungen in der Forstwirtschaft arbeiten. Auch nach seiner Entlassung blieb es ihm verwehrt, ins Wolgagebiet zurückzukehren. Er kam 1994 als Spätaussiedler nach Deutschland.
Norbert Kittel (* 1928) besuchte als Jugendlicher das Elisabet-Gymnasium in Breslau. In einem Interview für die SFVV 2013 erzählte er von dem besonderen Zusammenhalt seiner Breslauer Schulkameraden auch Jahrzehnte nach Kriegsende: Durch regelmäßige Klassentreffen und gemeinsame Reisen ins polnische Wrocław hielten sie die Erinnerung an ihre Heimatstadt wach.
Norbert Kittel © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Norbert Kittel (* 1928) besuchte als Jugendlicher das Elisabet-Gymnasium in Breslau. In einem Interview für die SFVV 2013 erzählte er von dem besonderen Zusammenhalt seiner Breslauer Schulkameraden auch Jahrzehnte nach Kriegsende: Durch regelmäßige Klassentreffen und gemeinsame Reisen ins polnische Wrocław hielten sie die Erinnerung an ihre Heimatstadt wach.
Sigrid Dabelstein (* 1931) erzählte der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung 2013 in einem Videointerview ihre Lebensgeschichte. Als Jugendliche erlebte sie, wie ihre Heimatstadt Breslau zur Festung wurde. Sie berichtete anschaulich von dem schwierigen Zusammenleben von Deutschen und Polen in den Nachkriegsmonaten sowie von den positiven Erfahrungen im nun polnischen Wrocław, das sie seit den 1980ern mehrfach besucht hatte.
Sigrid Dabelstein © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Sigrid Dabelstein (* 1931) erzählte der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung 2013 in einem Videointerview ihre Lebensgeschichte. Als Jugendliche erlebte sie, wie ihre Heimatstadt Breslau zur Festung wurde. Sie berichtete anschaulich von dem schwierigen Zusammenleben von Deutschen und Polen in den Nachkriegsmonaten sowie von den positiven Erfahrungen im nun polnischen Wrocław, das sie seit den 1980ern mehrfach besucht hatte.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Kossert
Tel.: +49 (0)30 206 29 98-15
E-Mail: Kossert@sfvv.de

Barbara Kurowska
Tel.: +49 (0)30 206 29 98-32
E-Mail: Kurowska@sfvv.de

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