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Stiftung

Wissenschaftlicher Volontär (m/w)

Bei der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist ab 1. Juni 2017 die Stelle eines wissenschaftlichen Volontärs (m/w) zu besetzen.

Die Bundesstiftung entwickelt in Berlin ein Dokumentationszentrum zum Thema Flucht und Vertreibung weltweit. Dazu zählt die Geschichte von Millionen Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Heimatverlust ist eine universelle Erfahrung, auch heute sind unzählige Menschen davon betroffen. In diesem Kontext bietet die Stiftung künftig mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Recherchemöglichkeiten ein Forum für historisches Lernen.

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre. Dienstort ist Berlin-Mitte. Es wird eine Ausbildungsvergütung in Höhe von 1.500 € im ersten Ausbildungsjahr und die Hälfte der Entgeltgruppe 13 Stufe 1 TVöD-Ost im zweiten Ausbildungsjahr gezahlt.

Die Ausbildung umfasst im Wesentlichen:

  • Die Mitarbeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen sowie bei Publikationen,
  • die Mitarbeit beim Aufbau des geplanten Dokumentationszentrums,
  • die Mitarbeit bei der Vorbereitung der geplanten Dauerausstellung,
  • die Mitarbeit beim Aufbau eines digitalen Zeitzeugenarchivs,
  • die Inventarisierung und wissenschaftliche Bearbeitung von Sammlungsbeständen.

An die Bewerberinnen und Bewerber werden folgende Anforderungen gestellt:

  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Magister oder Master) vorzugsweise in den Fächern Geschichte mit dem Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert, Kulturwissenschaft, Politikwissenschaften, Ethnologie, European Studies, Intercultural Studies,
  • Befähigung zur raschen und zielgerichteten Recherche,
  • hohes Maß an Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit,
  • erwünscht sind praktische Erfahrungen im Museums- und Gedenkstättenbereich,
  • sehr gute englische Sprachkenntnisse,
  • Kenntnisse in weiteren europäischen Sprachen, insbesondere aus dem mittel-, ost- oder südosteuropäischen Raum, sind ebenso erwünscht wie Kenntnisse im Themenbereich der Stiftung.

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden unter Angabe des Kennzeichens S1 bis zum 10. April 2017 erbeten an die

Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Direktorin
Dr. Gundula Bavendamm
Mauerstraße 83/84
10117 Berlin

Bewerbungsunterlagen können nur mit einem ausreichend frankierten Rückumschlag zurückgesandt werden, andernfalls werden sie bis zu 3 Monate nach Besetzung der Stelle aufbewahrt und anschließend nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes vernichtet. Von Bewerbungen in elektronischer Form bitten wir abzusehen.

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche statt. Dazu wird speziell eingeladen.

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