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Stiftung

Chronologie

2016

Am 17. Oktober 2016  wird das Richtfest für das zukünftige Dokumentationszentrum der Stiftung gefeiert. In Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Leiterin der Abteilung Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten im Bundesbauministerium, Monika Thomas, der Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Petra Wesseler, dem Sprecher des Vorstandes der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Jürgen Gehb sowie des Architekten Stefan Marte wird im Beisein von zahlreichen Bauleuten, Planern, Beteiligten und Gästen der Richtkranz feierlich über dem Neubau aufgezogen.

Auf seiner Sitzung vom 17. Oktober 2016 beruft der Stiftungsrat unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Grütters einen neuen wissenschaftlichen Beraterkreis mit
12 Mitgliedern. Die Bemühungen um ein Mitglied aus Polen werden fortgesetzt.

Am 22. Februar 2016 wird Dr. Gundula Bavendamm vom Stiftungsrat als neue Direktorin gewählt, sie tritt ihr Amt zum 1. April 2016 an.

2015

Im November 2015 erklärt Prof. Dr. Winfrid Halder, dass er aus persönlichen Gründen nicht als Direktor zur Verfügung steht.

Am 30. November 2015 bestimmt der Stiftungsrat Uwe Neumärker zum Interimsleiter der Stiftung.

Am 29. Juni 2015 wird Prof. Dr. Winfrid Halder vom Stiftungsrat als neuer Direktor gewählt.

2014

Am 15. Dezember 2014 entspricht der Stiftungsrat in seiner Sitzung dem Wunsch des Direktors, Prof. Dr. Manfred Kittel, nach einer anderen Verwendung und entbindet ihn von seinen Aufgaben. In der Interimsphase bis zur Nachbesetzung stehen die drei leitenden Mitarbeiter der Stiftung als Ansprechpartner, in enger Abstimmung mit BKM, für ihre jeweiligen Aufgabenbereiche zur Verfügung.

2013

Am 11. Juni 2013 findet eine Veranstaltung zum Baubeginn des Dokumentationszentrums der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung im Deutschlandhaus mit Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel und Staatsminister Bernd Neumann statt.

Am 28. Januar 2013 wird der Wettbewerb zur Gestaltung der Außenanlagen und der »Kunst am Bau« für das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung entschieden. Das Preisgericht unter Vorsitz der Landschaftsarchitektin Gabriele Pütz zeichnet den Entwurf der Arbeitsgemeinschaft ANNABAU Architektur und Landschaft mit dem Künstler Via Lewandowsky (beide Berlin) mit dem ersten Preis aus.

2012

Auf der Sitzung des Stiftungsrates am 25. Juni 2012 verabschiedet der Stiftungsrat das erweiterte Eckpunktepapier als »Konzeption für die Arbeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und Leitlinien für die geplante Dauerausstellung«.

Mit dem Projekt »Stück für Stück« erinnern beteiligt sich die Stiftung an der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und zeigt im Deutschlandhaus vom 27. April bis zum
1. Juli 2012
 die Ergebnisse eines international ausgerichteten Sammlungsaufrufes.

2011

In seiner Sitzung am 4. November 2011 zeichnet das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten Hanno Chef-Hendriks die beiden Entwürfe der Büros Marte.Marte Architekten ZT GmbH (Weiler/Österreich) und F29 Architekten GmbH (Dresden) mit zwei ersten Preisen aus. Nach Verhandlungsgesprächen mit den beiden Architekturbüros fällt die Entscheidung, den Umbau des Deutschlandhauses mit Marte.Marte Architekten zu realisieren.

Im Juni 2011 startet der Architektenwettbewerb für die Sanierung und den Umbau des Deutschlandhauses, dem künftigen Standort des Ausstellungs-, Informations- und Dokumentationszentrums der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

Der Wissenschaftliche Beraterkreis tritt am 28. Januar 2011 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählt Prof. Dr. Stefan Troebst (Leipzig) zum Vorsitzenden und
Prof. Dr. Joachim Scholtyseck (Bonn) zum stellvertretenden Vorsitzenden.

2010

Auf seiner Sitzung vom 22. November 2010 beruft der Stiftungsrat einen neuen, erweiterten Wissenschaftlichen Beraterkreis.

Der vom Bundestag am 7. Juli 2010 gewählte, erweiterte Stiftungsrat tritt unter Vorsitz von Staatsminister Bernd Neumann am 25. Oktober 2010 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Er begrüßt die von der Stiftung erarbeiteten »Eckpunkte für die Arbeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und die geplante Dauerausstellung« einmütig als gute Beratungsgrundlage.

Gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum und der International Association of Museums of History (IAMH) richtet die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung im September 2010 das internationale Symposium »Flucht, Vertreibung, ›ethnische Säuberung‹. Eine Herausforderung für Museums- und Ausstellungsarbeit weltweit« aus. Auf dieser Tagung stellt der Direktor Prof. Dr. Manfred Kittel die konzeptionellen »Eckpunkte« für die Stiftungsarbeit erstmals öffentlich vor.

Aufgrund einer Vereinbarung der Regierungskoalition vom Februar 2010 werden die gesetzlichen Regelungen für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung novelliert und sowohl die Zahl der Mitglieder des Stiftungsrats (von 13 auf 21) als auch die des Wissenschaftlichen Beraterkreises (von neun auf 15) erweitert. Die museale Nutzungsfläche wird von ca. 2000 auf 3000 qm erhöht.

2009

Der Stiftungsrat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wählt auf seiner Sitzung im Juli 2009 Prof. Dr. Manfred Kittel zum Gründungsdirektor und beruft einen Wissenschaftlichen Beraterkreis. Dieser konstituiert sich im Dezember 2009.

Am 13. Mai 2009 findet die konstituierende Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung statt.

2008

Die Bundesregierung stellt im März 2008 die Konzeption für ein »Sichtbares Zeichen gegen Flucht und Vertreibung« vor. Auf dieser Grundlage beschließt der Deutsche Bundestag im Dezember 2008 das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung »Deutsches Historisches Museum« (DHMG). Im Abschnitt 2 regelt das Gesetz die Errichtung der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung als unselbständige Stiftung innerhalb der Stiftung Deutsches Historisches Museum.

2005

Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom November 2005 bekennen sich die drei Regierungsparteien »zur gesellschaftlichen wie historischen Aufarbeitung von Zwangsmigration, Flucht und Vertreibung«. Sie beschließen, ein »sichtbares Zeichen« in Berlin zu setzen, »um […] an das Unrecht von Vertreibungen zu erinnern und Vertreibung für immer zu ächten«.

Die Koalition greift damit eine Initiative der CDU-Politikerin und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach und des SPD-Politikers Peter Glotz auf, die unter dem Namen »Zentrum gegen Vertreibungen« bekannt geworden war.

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