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Stiftung

Das Thema

Vertreibungen zur vermeintlichen Beilegung ethnischer und religiöser Konflikte sind ein globales Phänomen. In Europa führten extremer Nationalismus und die exzessive Gewalt der Weltkriege im 20. Jahrhundert zu massenhaften Vertreibungen bis hin zum Völkermord. Unermessliches Leid und tiefe Gräben zwischen den Völkern waren die Folge.

Vom Kaukasus über Kaschmir bis zum Kosovo: Das Schicksal von Millionen Menschen die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, ist das Thema der Stiftung. In diesem Zusammenhang erinnert sie auch an mehr als 12 Millionen Deutsche, die im Zuge des vom NS-Regime entfesselten Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihrer Folgen die früheren preußischen Ostprovinzen und ihre Siedlungsgebiete in Mittel-, Südost- und Osteuropa verlassen mussten.

Flucht und Vertreibung sind universelle Erfahrungen. Auch heute sind unzählige Menschen davon betroffen. Im Geist der Versöhnung will die Stiftung einen Beitrag dazu leisten, die historischen Ursachen zu verstehen und Vertreibungen als Verletzung der Menschenrechte zu ächten.

Literaturempfehlungen zu den Themen der Stiftung finden Sie hier.

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