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Recherchereise nach Grünberg (Zielona Góra)

Das Muzeum Ziemi Lubuskiej in Zielona Góra (ehemals Grünberg) ist das älteste und bedeutendste Museum der Region Lebuser Land. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Nachfolgeinstitution des Grünberger Heimatmuseums neu eröffnet. Das Landesmuseum  bewahrt heute sowohl das polnische als auch das deutsche Kulturerbe der Stadt, ihrer weiteren Umgebung und der Wojewodschaft Lubuskie.

Kuratorin Anitta Maksymowicz führte am 23. Februar 2017  Barbara Kurowska und Andrea Kamp, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, durch die Sonderausstellung „Und ringsherum eine fremde Welt…“ — Die ersten Nachkriegsjahre im Lebuser Land. Die Ausstellung befasst sich mit der polnischen Neubesiedlung der Region ab 1945. Die sorgfältig ausgewählten Exponate, Dokumente, Fotos und Zeitzeugeninterviews veranschaulichen eindrucksvoll die schwere Anfangszeit sowie auch den dann gelungenen Neuanfang der Neusiedler, die vorwiegend aus den verlorenen polnischen Ostgebieten und Zentralpolen ins Lebuser Land kamen. Eng verknüpft mit der Ankunft der neuen polnischen Bevölkerung war die Zwangsaussiedlung der Deutschen. Die Gespräche mit Museumsdirektor Leszek Kania, sowie seinen Mitarbeiterinnen Dr. Izabela Korniluk und Anitta Maksymowicz waren ein wertvoller Austausch für die Stiftung, der künftig fortgesetzt werden soll.

Link zum deutschsprachigen Webangebot des Lebuser Landesmuseums:
http://mzl.zgora.pl/deutsch/

Link zur Sonderausstellung:
http://mzl.zgora.pl/2016/10/26
 


Anitta Maksymowicz, Barbara Kurowska, Andrea Kamp (v. l. n. r.)
© Muzeum Ziemi Lubuskiej; Foto: Mariusz Kowalski

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