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Veranstaltungen

Montag, 10. April 2017

Donauschwaben

Zwei Donauschwaben erzählen von Vertreibung, Neuanfang und davon, wie ihre Herkunft ihr Leben bis heute prägt

Das Schicksal von etwa 500.000 Deutschen im ehemaligen Jugoslawien, unter ihnen vor allem Donauschwaben, lag lange Zeit im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland. Auf Krieg und NS-Besatzung folgte die Vertreibung dieser deutschen Minderheit sowie die Internierung in den Lagern Titos. Viele kamen ums Leben, die alten Lebenswelten der Donauschwaben wurden fast vollständig ausgelöscht.

Von dieser schmerzvollen Geschichte berichten zwei Zeitzeugen, Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch aus Freiburg (* 1938 in Filipowa, damals Jugoslawien, heute Bački Gračac, Serbien), sowie Nikola Mak aus dem kroatischen Osijek (* 1937 in Laschkafeld, damals Jugoslawien, heute Čeminac, Kroatien). Beide erlebten als Kinder Krieg, Vertreibung, Lager und sind bis heute durch ihr Engagement Brückenbauer für Versöhnung und gemeinsames Gedenken.

Programm

Begrüßung
Dr. Gundula Bavendamm (Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung)

Einführung
Dr. Zoran Janjetović (Institut für neuere Geschichte Serbiens, Belgrad)
Leni Perencević (Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm)

Zeitzeugengespräch
Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch (Freiburg), Nikola Mak (Osijek)
mit Dr. Andreas Kossert (Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung)

Im Anschluss laden wir Sie zu einem Empfang ein.

Eintritt
frei

Eine Veranstaltung von
Donauschwäbisches Zentralmuseum (Ulm)
Deutsches Historisches Museum (Berlin)
Deutsche Gemeinschaft (Osijek, Kroatien)
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung (Berlin)

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